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Die Geschichte des Deutschen Schäferhundes ist unzertrennbar mit dem Namen Max von Stephanitz verbunden. Von Stephanitz erblickte am 30.12.1864 das Licht der Welt als Sohn des wohlhabenden Friedrich Wilhelm von Stephanitz. Dem Wunsch seiner Familie gehorchend schlug er eine Offiziers Laufbahn ein und so geschah es, dass er während eines Manövers einen Schäfer und seine Herde beobachtete. Max von Stephanitz Er war begeistert von der Arbeit der beiden Schäferhunde die die Herde auf Zuruf oder Zeichen des Schäfers lenkten und dirigierten.

Stephanitz ist fasziniert und später noch erzählt er, dass in diesem Moment seine Vision vom Deutsche Schäferhund entstand. Stephanitz wollte unbedingt einen der beiden Hunde kaufen, aber der Schäfer willigte nicht ein. Solche Hunde wollte er haben, und wenn er sie nicht kaufen konnte, dann würde er sie eben selbst züchten.

Er begann nach Zuchtmaterial zu suchen, aber zu groß war die Anzahl verschiedener regionaler Landschläge. Am 15.01.1898 kaufte er den 3 jährigen Rüden Hektor Linksrhein vom Frankfurter Züchter Sparwasser. Von Stephanitz gab dem Rüden den Namen Horand von Grafrath. Grafrath war der Zwingername von Stephanitz. Horand war 61 cm groß besaß einen edlen Kopf und gute Linien, aber er war ein großer Raufer. Sein Wurfbruder Luchs Sparwasser entsprach ebenso dem Ideal von Stephanitz. Horand von Grafrath

Es gibt heute kaum einen Schäferhund dessen Ahnenreihe nicht auf Horand oder Luchs zurückgeht. Am 22.April 1899 traf sich eine kleine Gruppe von Idealisten an der Spitze Rittmeister Max von Stephanitz in Karlsruhe und gründete den Verein für Deutsche Schäferhunde. Aus den anfänglich 14 Gründungsmitgliedern waren nach 4 Jahren bereits 575 Mitglieder geworden. 1902 wurde die erste Vereinszeitschrift ausgegeben. 1914 zählte man bereits 6000 Mitglieder. Die beiden Weltkriege forderten ihren Tribut und Tausende von Mitgliedern und Tausende von Schäferhunden mussten ihr Leben lassen. Die Hunde wurden als Sanitäts-, Minen-, Melde- und Wachhunde eingesetzt.

Nach 1945 wuchs die Mitgliederzahl des SV wieder kontinuierlich an und heute zählt der SV mehr als 100.000 Mitglieder die in mehr als 2.200 Ortsgruppen Ihrem Hobby frönen. Der SV ist heute der mitgliederstärkste und größte Rassehunde Zuchtverband der Welt und in über 57 Ländern auf der ganzen Welt haben sich die Menschen zusammengetan um Freude zu haben an der Ausbildung und an Ausstellungen mit dem besten Hund den die Geschichte je hatte, den

Deutschen Schäferhund.

Fédération Cynologique Internationale

FCI-Standard Nr.166 *** 23.12.2010 *** DEUTSCHLAND

DEUTSCHER SCHÄFERHUND

URSPRUNG: D E U T S C H L A N D * 11.08.2010

FCI-KLASSIFIKATION:
Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde, Sektion 1: Schäferhunde mit Arbeitsprüfung
VERWENDUNG: vielseitiger Gebrauchs-, Hüte- und Dienstgebrauchshund

 

Kurzer Geschichtlicher Überblick

Nach den amtlichen Festsetzungen des Vereins für Deutsche Schäferhunde SV e.V., Sitz Augsburg, im Verband für das Deutsche Hundewesen -VDH-, der als Gründerverein der Rasse für den Rassestandard des Deutschen Schäferhundes verantwortlich zeichnet, aufgestellt in der ersten Mitgliederversammlung zu Frankfurt/M. am 20. September 1899, nach den Vorschlägen von A. Meyer und von Stephanitz, nebst den Ergänzungen der VI. Mitgliederversammlung am 28. Juli 1901, der XXIII. Mitgliederversammlung zu Köln/Rh. am 17. September 1909, der Vorstands- und Beiratssitzung zu Wiesbaden am 5. September 1930 und Zuchtausschuss- und Vorstandssitzung am 25. März 1961, im Rahmen der Weltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde - WUSV -, überarbeitet und bei der WUSV-Tagung am 30. August 1976 beschlossen, überarbeitet und katalogisiert mit Ermächtigungsbeschluss durch den Vorstand und Beirat vom 23./24. März 1991, geändert durch die Bundesversammlungen vom 25. Mai 1997, 31. Mai/ 01. Juni 2008 und 6./7. Juni 2009. Der Deutsche Schäferhund, mit dessen planmäßiger Züchtung im Jahre 1899 nach Gründung des Vereins begonnen wurde, ist aus den mitteldeutschen und süddeutschen Schlägen der damals vorhanden gewesenen Hütehunde herausgezüchtet worden mit dem Endziel, einen zu hohen Leistungen veranlagten Gebrauchshund zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der Rassestandard des Deutschen Schäferhundes FCI-St. Nr 166 – 23.12.2010 festgelegt, der sich sowohl auf die körperliche Beschaffenheit wie auch auf die Wesens- und Charaktereigenschaften bezieht.

Anatomie des Deutschen Schäferhundes
1. Kopf 7. Keule 13. Schulter
2. Widerrist 8. Sprunggelenk 14. Ellenbogen
3. Genick 9. Hinterhandwinkel 15. Hals
4. Rücken 10. Pfote 16. Unterkiefer
5. Lende 11. Vordermittelfuß 17. Nase
6. Kruppe 12. Oberarm

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, leicht gestreckt, kräftig und gut bemuskelt, die Knochen trocken und das Gesamtgefüge fest.

Wichtige Massverhältnisse

Die Widerristhöhe beträgt für Rüden 60 - 65 cm, bei Hündinnen 55 - 60 cm. Die Rumpflänge übertrifft das Maß der Widerristhöhe um etwa 10% bis 17%.

Wesen

Der Deutsche Schäferhund muss vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) gutartig sein, dazu aufmerksam und führig. Er muss Mut, Kampftrieb und Härte besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein.

Kopf

Der Kopf ist keilförmig, der Körpergröße entsprechend (Länge etwa 40% der Widerristhöhe), ohne plump oder überstreckt zu sein, in der Gesamterscheinung trocken, zwischen den Ohren mäßig breit. Die Stirn ist von vorn und von der Seite gesehen nur wenig gewölbt und ohne oder mit nur schwach angedeuteter Mittelfurche. Das Verhältnis von Oberkopf zu Gesichtsteil beträgt 50% zu 50%. Die Oberkopfbreite entspricht in etwa der Oberkopflänge.

  • Der Oberkopf geht (von oben gesehen) von den Ohren zur Nasenkuppe sich gleichmäßig verjüngend mit schräg verlaufendem, nicht scharf ausgebildetem Stirnabsatz in den keilförmig verlaufenden Gesichtsteil (Fangteil) des Kopfes über. Ober- und Unterkiefer sind kräftig ausgebildet. Der Nasenrücken ist gerade, eine Einsattelung oder Aufwölbung ist nicht erwünscht. Die Lippen sind straff, gut schließend und von dunkler Färbung.
  • Die Nase muss schwarz sein.
  • Das Gebiss muss kräftig, gesund und vollständig sein (42 Zähne gemäß der Zahnformel). Der Deutsche Schäferhund hat ein Scherengebiss, d.h. die Schneidezähne müssen scherenartig ineinander greifen, wobei die Schneidezähne des Oberkiefers scherenartig die des Unterkiefers überschneiden. Auf-, Vor- und Rückbeißen ist fehlerhaft, ebenso größere Zwischenräume zwischen den Zähnen (lückenhafte Stellung). Fehlerhaft ist ebenso die gerade Zahnleiste der Schneidezähne. Die Kieferknochen müssen kräftig entwickelt sein, damit die Zähne tief in die Zahnleiste eingebettet sein können.
  • Die Augen sind mittelgroß, mandelförmig, etwas schräg liegend und nicht hervortretend. Die Farbe der Augen soll möglichst dunkel sein. Helle, stechende Augen sind nicht erwünscht, da sie den Ausdruck des Hundes beeinträchtigen.

Ohren

Der Deutsche Schäferhund hat Stehohren von mittlerer Größe, die aufrecht und gleichgerichtet getragen werden (nicht seitwärts eingezogen), sie sind spitz auslaufend und mit der Muschel nach vorn gestellt. Kippohren und Hängeohren sind fehlerhaft. In der Bewegung bzw. Ruhestellung nach hinten angelegt getragene Ohren sind nicht fehlerhaft.

Hals

Der Hals soll kräftig, gut bemuskelt und ohne lose Kehlhaut (Wamme) sein. Die Zuwinkelung zum Rumpf (Horizontale) beträgt ca. 45%.

Körper

  • Die Oberlinie verläuft vom Halsansatz an über den hohen langen Widerrist und über den geraden Rücken bis zur leicht abfallenden Kruppe ohne sichtbare Unterbrechung.
  • Der Rücken ist mäßig lang, fest, kräftig und gut bemuskelt.
  • Die Lende ist breit, kurz, kräftig ausgebildet und gut bemuskelt.
  • Die Kruppe soll lang und leicht abfallend (ca. 23 Grad zur Horizontalen) sein und ohne Unterbrechung der Oberlinie in den Rutenansatz übergehen.
  • Die Brust soll mäßig breit sein, die Unterbrust möglichst lang und ausgeprägt. Die Brusttiefe soll etwa 45% bis 48% der Widerristhöhe betragen.
  • Die Rippen sollen mäßige Wölbung aufweisen, tonnenförmige Brust ist ebenso fehlerhaft wie Flachrippigkeit.
  • Die Rute reicht mindestens bis zum Sprunggelenk, jedoch nicht über die Mitte des Hintermittelfußes hinaus. Sie ist an der Unterseite etwas länger behaart und wird in sanft herabhängendem Bogen getragen, wobei sie in der Erregung und in der Bewegung stärker angehoben getragen wird, jedoch nicht über die Horizontale hinaus.

Operative Korrekturen sind verboten.

Gliedmassen

Vorhand:

  • Die Vordergliedmaßen sind von allen Seiten gesehen gerade, von vorn gesehen absolut parallel.
  • Schulterblatt und Oberarm sind von gleicher Länge und mittels kräftiger Bemuskelung fest am Rumpf angelagert. Die Winkelung von Schulterblatt und Oberarm beträgt im Idealfall 90 Grad, im Regelfall bis 110 Grad.
  • Die Ellenbogen dürfen weder im Stand noch in der Bewegung ausgedreht werden und ebenso nicht eingedrückt sein. Die Unterarme sind von allen Seiten gesehen gerade und zueinander absolut parallel stehend, trocken und fest bemuskelt. Der Vordermittelfuß hat eine Länge von ca. 1/3 des Unterarmes und hat einen Winkel von ca. 20 bis 22 Grad zu diesem. Sowohl ein zu schräg stehender Vordermittelfuß (mehr als 22 Grad) als auch ein steil stehender Vordermittelfuß (weniger als 20 Grad) beeinträchtigen die Gebrauchseignung, insbesondere die Ausdauerfähigkeit.
  • Die Pfoten sind rundlich, gut geschlossen und gewölbt, die Sohlen hart, aber nicht spröde.
  • Die Nägel sind kräftig und von dunkler Farbe.

Hinterhand:

  • Die Stellung der Hinterläufe ist leicht rückständig, wobei die Hintergliedmaßen von hinten gesehen parallel zueinander stehen. Oberschenkel und Unterschenkel sind von annähernd gleicher Länge und bilden einen Winkel von ca. 120 Grad, die Keulen sind kräftig und gut bemuskelt.
  • Die Sprunggelenke sind kräftig ausgebildet und fest, der Hintermittelfuß steht senkrecht unter dem Sprunggelenk.
  • Die Pfoten sind rundlich, gut geschlossen und gewölbt, die Sohlen hart, aber nicht spröde.
  • Die Nägel sind kräftig und von dunkler Farbe.

Gangwerk

Der Deutsche Schäferhund ist ein Traber. Die Gliedmaßen müssen in Länge und Winkelungen so aufeinander abgestimmt sein, dass er ohne wesentliche Veränderung der Rückenlinie die Hinterhand bis zum Rumpf hin verschieben und mit der Vorhand genauso weit ausgreifen kann. Jede Neigung zur Überwinkelung der Hinterhand mindert die Festigkeit und die Ausdauer und damit die Gebrauchstüchtigkeit. Bei korrekten Gebäudeverhältnissen und Winkelungen ergibt sich ein raumgreifendes, flach über den Boden gehendes Gangwerk, das den Eindruck müheloser Vorwärtsbewegungen vermittelt. Bei einem nach vorn geschobenen Kopf und leicht angehobener Rute ergibt sich bei einem gleichmäßigen und ruhigen Trab eine von den Ohrenspitzen über den Nacken und Rücken bis zum Rutenende verlaufende weichgeschwungene und nicht unterbrochene Rückenlinie.

Haut

Die Haut ist (lose) anliegend ohne jedoch Falten zu bilden.

Haarkleid

Der Deutsche Schäferhund wird in den Haarvarietäten Stockhaar und Langstockhaar beide mit Unterwolle gezüchtet.

Stockhaar:

  • Das Deckhaar soll möglichst dicht, gerade harsch und fest anliegend sein. Am Kopf einschließlich des Ohrinneren, an der Vorderseite der Läufe, an den Pfoten und Zehenkurz, am Hals etwas länger und stärker behaart. An der Rückenseite der Läufe verlängert sich das Haar bis zum Vorfußwurzelgelenk bzw. bis zum Sprunggelenk, an der Rückseite der Keulen bildet es mäßige Hosen.

Langstockhaar:

  • Das Deckhaar soll lang, weich und nicht fest anliegend sein, mit Fahnen an Ohren und Läufen, buschige Hosen und buschige Rute mit Fahnenbildung nach unten. Am Kopf einschließlich des Ohrinneren, an der Vorderseite der Läufe, an Pfoten und Zehen kurz, am Hals länger und stärker behaart, nahezu eine Mähne bildend. An der Rückseite der Läufe verlängert sich das Haar bis zum Vorderfußwurzelgelenk bzw. bis zum Sprunggelenk und bildet an der Rückseite der Keulen deutliche Hosen

Farben

Schwarz mit rotbraunen, braunen, gelben bis hellgrauen Abzeichen. Schwarz einfarbig, grau mit dunklerer Wolkung, schwarzem Sattel und Maske. Unauffällige, kleine weiße Brustabzeichen, sowie sehr helle Innenseiten sind zugelassen, aber nicht erwünscht. Die Nasenkuppe muss bei allen Farbschlägen schwarz sein. Fehlende Maske, helle bis stechende Augenfarbe, sowie helle bis weißliche Abzeichen an Brust und Innenseiten, helle Krallen und rote Rutenspitze sind als Pigmentschwäche zu bewerten. Die Unterwolle zeigt einen leichten Grauton. Die Farbe weiß ist nicht zugelassen.

Grösse / Gewicht

Rüden Widerristhöhe 60 cm bis 65 cm
  Gewicht 30 kg bis 40 kg
Hündinnen Widerristhöhe 55 cm bis 60 cm
  Gewicht 22 kg bis 32 kg

Hoden

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Schwere Fehler

  • Abweichungen von den vorstehend beschriebenen Rassekennzeichen, die die Gebrauchsfähigkeit beeinträchtigen.
  • Ohrenfehler - seitlich zu tief angesetzte Ohren, Kippohren, Schildspannerstellung der Ohren, nicht gefestigte Ohren.
  • Erhebliche Pigmentmängel.
  • Stark beeinträchtigte Gesamtfestigkeit.
  • Zahnfehler - Alle Abweichungen vom Scherengebiss und der Zahnformel, soweit es sich nicht um ausschließende Fehler (siehe folgendes) handelt.

Ausschliessende Fehler

  • Wesensschwache, bissige und nervenschwache Hunde
  • Hunde mit nachgewiesener "schwerer HD"
  • Monorchiden und Kryptorchiden, sowie Hunde mit deutlich ungleichen bzw. verkümmerten Hoden
  • Hunde mit entstellenden Ohren- bzw. Rutenfehlern
  • Hunde mit Missbildungen
  • Hunde mit Zahnfehlern bei Fehlen von:
    • 1 mal Prämolar-3 und ein weiterer Zahn, oder
    • 1 Fangzahn, oder 1 Prämolar-4, oder
    • 1 Molar-1 bzw. Molar-2, oder insgesamt 3 Zähne und mehr
  • Hunde mit Kiefermängel:
    • Rückbiss / Vorbiss von 2 mm und mehr
    • Aufbeißen im gesamten Schneidezahnbereich
  • Hunde mit Über- bzw. Untergröße von mehr als 1 cm
  • Albinismus
  • Die Haarfarbe weiß (auch bei dunklen Augen und Nägeln)
  • Langstockhaar ohne Unterwolle
  • Langhaar (langes, weiches Deckhaar ohne Unterwolle, meist auf der Rückenmitte gescheitelt, Fahnen an Ohren und Läufen und an der Rute)
Quelle: SVÖ

Die Ellenbogendysplasie (ED) ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellenbogengelenks schnellwüchsiger Hunderassen. Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende Faktoren. Die ED beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der Gelenkbildenden Knochenteile mit Lahmheit. Der Bewegungsumfang des Ellenbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden.

Vorkommen und Ursachen

Eine Ellenbogendysplasie kann bei allen großwüchsigen Hunderassen auftreten. Am häufigsten betroffen sind Chow Chow, Rottweiler, Berner Sennenhund, Großer Schweizer Sennenhund, Neufundländer, Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund und Bordeaux-Dogge. Die Häufigkeit des Auftretens beträgt bei einigen Rassen über 40 %.

Die ED wird polygenetisch vererbt. Der genaue Erbgang und die beteiligten Gene sind bislang nicht bekannt, so dass kein Gentest für die Erkrankung existiert. Der Nachweis kann daher bislang nur über die tierärztliche Beurteilung des Einzeltieres erfolgen, einige Hundezuchtverbände fordern eine Röntgenuntersuchung für Zuchttiere. Der Grad der Vererbbarkeit ist für Rüden größer als für Hündinnen und wird je nach Rasse und Population mit Werten zwischen 0,1 und 0,7 angegeben.

Klinische Symptome

Die erkrankten Tiere werden durch Lahmheiten im Bereich der Vordergliedmaße auffällig. Es besteht hierbei eine Mischform aus Hangbein- und Stützbeinlahmheit, häufig kommt es zu einer Wegführung des Unterarmes und der Pfote von der normalen Achse der Gliedmaße sowie einem Heranziehen des Ellenbogens an den Körper, wobei die Gliedmaße eingedreht wird. Bei der klinischen Untersuchung kann häufig eine vermehrte Füllung der Gelenkkapsel festgestellt werden, das Gelenk ist meist schmerzhaft und teilweise können Knirschgeräusche ausgelöst werden.

Typische Manifestationen

  • Stufenbildung zwischen Elle und Speiche
  • Isolierter Processus anconaeus
  • Fragmentierter Processus coronoideus medialis
  • OCD des medialen Condylus
Eine Ellenbogendysplasie entsteht, wenn die gelenkbildenden Knochenteile Oberarmknochen, Elle und Speiche nicht exakt genug zueinander passen. Die ungenaue Passform oder Inkongruenz führt zu chronischen Umbauvorgängen am Ellenbogengelenk und den gelenkbildenden Knochenteilen, die zu einer Sklerosierung der Knochen und zur Ausbildung von Knochenauswüchsen führen. Bei geringer Inkongruenz der Gelenkflächen ist die Osteoarthrose das einzige Anzeichen einer Ellbogendysplasie, darüber hinaus können weitere Veränderungen auftreten:
Fragmentierung des Processus coronoideus medialis (FCP, Ablösung des innen liegenden Kronfortsatzes der Elle) Osteochondrosis dissecans am Condylus medialis humeri (OCD, Knorpelablösung am innen liegenden Rollhöcker des Oberarmknochens) Isolierung des Processus anconaeus (IPA, Ablösung des Ellenbogenfortsatzes der Elle)

Ellenbogendysplasie HundEin gleichzeitiges Auftreten mehrerer dieser Komplikationen ist häufig.

Gelegentlich werden im deutschsprachigen Raum auch weitere Entwicklungsstörungen wie die ausbleibende Fusion der drei ellenbogenseitigen Verknöcherungskerne des Oberarmknochens und die angeborene Ellenbogenluxation oder Subluxation bei kleinen Hunderassen in den Ellenbogendysplasie-Komplex eingeordnet.
Letztere begünstigen ebenfalls das Auftreten eines IPA oder FCP, werden aber von der International Elbow working Group nicht zum ED-Komplex gezählt.

Klassifizierung

Nach der International Elbow working Group wird die ED je nach Ausmaß der Erkrankung in drei klinische Stadien eingeteilt. Hierbei wird lediglich der Schweregrad der Arthrose über das Ausmaß der Knochenzubildungen (Osteophyten) beurteilt. Das Auftreten spezifischer Läsionen (FCP, IPA, OCD) wird lediglich vermerkt, nicht jedoch für die Klassifizierung verwendet.

ED-Schweregrade

Grad 0: Normal keine Osteophyten oder Sklerose
Grad I: Milde Arthrose Osteophyten kleiner als 2 mm oder Sklerose der Gelenkfläche der Elle
Grad II: Moderate Arthrose Osteophyten zwischen 2 und 5 mm groß
Grad III: Schwere Arthrose Osteophyten größer als 5 mm

Seit 1. Jänner 2006 ist der ED-Befund im SV verpflichtend eingeführt worden!

Die Hüftgelenksdysplasie ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild häufiger ausbilden. Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt. Da falsche Ernährung und Haltung die Entstehung oder das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, spricht man von einem multifaktoriellen Geschehen.

Symptome und Diagnostik

Hüftgelenksdysplasie HundDie Ausprägung klinischer Symptome einer HD variiert in Abhängigkeit vom Alter bzw. Stadium der Krankheit. Bei relativ jungen Tieren, im Alter von einem halben bis einem Jahr, kommt es zur Schmerzhaftigkeit, weil der Oberschenkelkopf in der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) nur ungenügenden Halt findet und durch seine abnorme Beweglichkeit schmerzregistrierende Nervenfasern der Knochenhaut des Pfannenrandes gereizt werden. Ältere Tiere bilden Schmerzhaftigkeiten eher infolge fortschreitender degenerativer Veränderungen (Arthrosen) des Hüftgelenkes aus.
 

Eine beginnende HD äußert sich in zunehmenden Schmerzen bei Spaziergängen, der Hund will nicht mehr weit laufen, setzt sich öfter hin, schreit beim Spielen ab und zu auf und zeigt einen instabilen Gang. Beim Vorführen der Hintergliedmaße wird das Becken in Richtung der vorgeführten Gliedmaße seitwärts bewegt. Bei Bewegungen des Gelenkes kann ein hörbares Knacken, Klicken oder Knirschen des Gelenks auftreten. Bei Feststellung eines der Symptome ist der sofortige Gang zum Tierarzt angebracht.

Palpation

Bereits über Belastung einzelner Gelenke können auch unklare Lahmheiten der Hintergliedmaße beim Vorliegen einer HD oft rasch dem Hüftgelenk zugeordnet werden. Die Bewertung einer schweren Hüftdysplasie macht häufig die Durchführung spezieller Tests erforderlich, um eine Aussage über die Gelenkstabilität treffen zu können. Am häufigsten wird hierbei der Ortolani-Test verwendet. Hierbei wird der Oberschenkel beim auf der gesunden Seite liegenden Tier im rechten Winkel zur Wirbelsäule gelagert. Eine auf dem Kniegelenk aufgelegte Hand übt nun starken Druck senkrecht auf den Oberschenkelknochen aus. Bei starker Instabilität des Gelenkes kommt es dadurch zur Luxation oder Subluxation des Hüftgelenkes. Wird nun der Oberschenkel von der Körperachse weggeführt, gleitet der Oberschenkelkopf mit einem Klickgeräusch in die Pfanne zurück.
Dieser Test sollte jedoch möglichst nur von einem Tierarzt durchgeführt werden.

Röntgen

Eine zuverlässige Möglichkeit zum Erkennen des Schweregrades der Erkrankung bildet die Röntgenuntersuchung. Da bei dieser die Gelenke überstreckt werden müssen, was beim Vorliegen einer HD starke Schmerzen verursacht, wird sie unter einer Kurznarkose durchgeführt. Voraussetzung für eine aussagekräftige Diagnose ist die exakte Positionierung des untersuchten Tieres in Rückenlage mit gestreckten, parallel gelagerten Oberschenkeln und orthograd zum Strahlengang eingedrehten Kniescheiben.

Zusätzliche Aufnahmen können in "Froschhaltung" der Oberschenkel oder im seitlichen Strahlengang erfolgen.

Norberg WinkelEin wesentliches Kriterium für die Auswertung ist der Norberg-Winkel. Er ist als der Winkel definiert, der zwischen dem Zentrum des Oberschenkel-kopfes und dem vorderen Pfannenrand abgetragen wird. Bei einem HD-freien Tier sollte er mehr als 105° betragen (rote Linien).

Morgan LinieWeitere Kriterien zur Beurteilung sind die Kongruenz von Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne, die Weite des Gelenkspaltes, die Pfannenkontur, die Kontur des Oberschenkelkopfes sowie das Vorhandensein von Hinweisen auf arthrotische Prozesse wie walzenförmige Verdickungen des Oberschenkelhalses, Randwülste an der Gelenkpfanne, unter dem Knorpel befindliche Verdichtungen der Knochensubstanz im Pfannenbereich und die Einlagerung von Knochenmaterial am Ansatz der Gelenkkapsel (Morgan-Linie).

 

Die züchterische Auswertung von HD-Aufnahmen ist nur durch von den Rassezuchtverbänden zugelassene Gutachter möglich, an die der Tierarzt die Röntgenbilder einschickt.

HD-Schweregrade

Üblicherweise wird zwischen fünf verschiedenen Schweregraden unterschieden.

A: HD-Frei In jeder Hinsicht unauffällige Gelenke, Norberg-Winkel 105° oder mehr. Manchmal noch A1 wenn der Pfannenrand den Oberschenkelknochen noch weiter umgreift.

B: HD-Verdacht Schenkelkopf oder Pfannendach sind leicht ungleichmäßig und der Norberg-Winkel beträgt 105° (oder mehr), oder Norberg-Winkel kleiner als 105° aber gleichförmiger Schenkelkopf und Pfannendach.

C: Leichte HD Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne sind ungleichmäßig, Norberg-Winkel 100° oder kleiner. Eventuell leichte arthrotische Veränderungen.

D: Mittlere HD Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne sind deutlich ungleichmäßig mit Teilverrenkungen. Norberg-Winkel größer 90°. Es kommt zu arthrotischen Veränderungen und/oder Veränderungen des Pfannenrandes.

E: Schwere HD Auffällige Veränderungen an den Hüftgelenken (bsp. Teilverrenkungen), Norberg-Winkel unter 90°, der Pfannenrand ist deutlich abgeflacht. Es kommt zu versch. arthrotischen Veränderungen.

 

Link: HD-Zuchtwert Zahlen

Das Gebiss des Deutschen Schäferhundes ist in erster Linie zum Fangen, Zerreißen und Zerkleinern der Beute da. Das Kiefergelenk des Hundes ist nicht für zermahlende Kaubewegung , sondern für den Brechscheren-mechanismus mit den hinteren Zähnen, ausgelegt.

Das Milchgebiss

12 Milchinzisiven (Schneidezähne)
4 Milchcaninus (Fangzahn)
12 Milchprämolaren

Das Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen.

Zahnwechsel

Ist bei den Hunden um einiges komplizierter und schmerzvoller. Deswegen neigen Hunden während des Zahnwechsels dazu, alles anzunagen. In dieser Zeit kann es sein das die Hunde wenig oder nichts fressen. Man muss vor allem beim Spielen aufpassen, dass man den Hund nicht verletzt.

Das vollständige, bleibende Gebiss

Das Gebiss des Deutschen Schäferhundes
 

12 Inzisiven (Schneidezähne)
  4 Caninus (Fangzahn)
16 Prämolaren (Vorbackenzähne)
10 Molaren (Backenzähne)

Insgesamt 42 Zähne, 20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer.

Mit einem Jahr wird der Zahnstatus ins Rasseechtheits-Zertifikat eingetragen. So kann man immer feststellen, zum Beispiel bei Verlust eines Zahnes, ob der Hund ein lückenloses Scherengebiss besessen hat.

Bei Verlust eines Zahnes muss sofort ein SVÖ-Vertrauenstierarzt aufgesucht werden, der das Gebiss röntgt und gegebenenfalls die Wunde reinigt und die Reste des Zahnes entfernt.

Weitere Beiträge ...

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